Webcontrolling ist nicht nur die Analyse von Kennzahlen, sondern vielmehr eine Methode zur Erfolgskontrolle und -steuerung von Web-Auftritten durch die systematische Sammlung und Auswertung von Kunden- und Nutzungsdaten.

Neben der technischen Herkunft eines Besuchers, lassen sich über die IP-Adresse zusätzlich auch geographische Informationen ermitteln. In den meisten Fällen ist es möglich, die Herkunft des Besuchers bis auf Städteebene genau zu bestimmen. Die dabei erzielbare Genauigkeit liegt häufig bei über 90%.

Mittels der Zuordnung der einzelnen Seitenaufrufe zu einem Besucher können die verwendeten Klickpfade des Besuchers ermittelt werden. Durch die Navigation des Benutzers ist es möglich, die Intention seines Besuches und beispielsweise seine Interessensschwerpunkte zu analysieren. Auf Websites, bei denen es möglich ist online Waren zu bestellen, können zudem die Abbruchquoten und die Konversionsraten zwischen den einzelnen Bestellschritten bestimmt werden. Auf diese Weise sind die kritischen Punkte der Website schnell lokalisierbar und können anschliessend beseitigt werden.

Ein Besucher, der über eine Suchmaschine oder ein Werbebanner auf eine Website gelangt, wird in der Regel nicht gleich beim ersten Besuch einen Kauf tätigen oder sich für einen Service anmelden. Insbesondere bei der Suchmaschinen-Recherche wird er verschiedene Websites besuchen und sich zunächst informieren. Der eigentliche Kauf tritt in der Regel erst einige Tage oder sogar Wochen später ein. Um als Betreiber der Website auch diesen Erfolg einem bestimmten Suchwort oder einem geschalteten Banner zuordnen zu können, können Cookies verwendet werden, die den Benutzer bei einem weiteren Besuch identifizieren. So ist es möglich, auch Folgebesuche und -Käufe einer bestimmten Online-Massnahme zuzuordnen.

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